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| de:praktikum:zugang [2026/03/22 21:34] – [Direktes Arbeiten am Datenreduktionsrechner] rhainich | de:praktikum:zugang [2026/03/24 11:21] (aktuell) – rhainich |
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| ====== Praktikumszugang ====== | ====== Praktikumszugang ====== |
| {{section>deng:praktikum:a12:status#Praktikumsrechner&noheader}} | {{section>deng:praktikum:a12:status#Praktikumsrechner&noheader}} |
| Für die Auswertung der im Praktikum anfallenden Daten hat man zwei Möglichkeiten: 1. man führt die Auswertung nach vorheriger Terminabsprache direkt auf dem Rechner mit dem Namen //columba// bei uns in der Uni durch oder 2. man loggt sich von seinem heimischen Rechner in diesen Rechner ein und führt die Datenauswertung dann von zu Hause aus durch. | |
| | Für die Auswertung der im Praktikum anfallenden Daten gibt es zwei Möglichkeiten: |
| | 1. Die Auswertung wird nach vorheriger Terminabsprache direkt auf dem Rechner mit dem Namen //columba// an der Universität durchgeführt. |
| | 2. Man loggt sich von einem externen Rechner (z. B. von zu Hause) auf diesen Rechner ein und führt die Datenauswertung remote durch. |
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| ===== Externes Einloggen ===== | ===== Externes Einloggen ===== |
| Die Auswertung der Daten kann auch aus der Ferne erfolgen, sowohl vom Computerpool des Physikinstituts als auch vom heimischen Computer mit Internetanschluss. Es gibt verschiedene Zugangsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. | |
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| ==== Voraussetzung ==== | Die Auswertung der Daten kann auch aus der Ferne erfolgen, sowohl vom Computerpool des Physikinstituts als auch vom heimischen Computer mit Internetanschluss. Es stehen verschiedene Zugangsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen zur Verfügung. |
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| | ==== Voraussetzungen ==== |
| Die Zugangsdaten können bei den Betreuern erfragt werden bzw. werden im Rahmen der Einführung bekannt gegeben: | Die Zugangsdaten können bei den Betreuern erfragt werden bzw. werden im Rahmen der Einführung bekannt gegeben: |
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| Benutzername: alpha | Benutzername: alpha |
| Passwort: wird per Email bekannt gegeben | Passwort: wird per E-Mail bekannt gegeben |
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| **alpha** steht hier als Beispiel und muss durch den entsprechenden Gruppennamen ersetzt werden. | **alpha** steht hier als Beispiel und muss durch den entsprechenden Gruppennamen ersetzt werden. |
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| <WRAP center round important 100%> | <WRAP center round important 100%> |
| Um von außerhalb des Uni-Netzwerks auf den Auswertungsrechner zuzugreifen, muss man sich per VPN in das Uni-Netzwerk einloggen. Anleitungen zur Einrichtung des VPN sind auf der [[https://www.uni-potsdam.de/de/zim/angebote-loesungen/vpn | Website des ZIM]] zu finden. | Um von außerhalb des Uni-Netzwerks auf den Auswertungsrechner zuzugreifen, muss zunächst eine Verbindung zum Uni-Netzwerk per VPN hergestellt werden. Anleitungen zur Einrichtung des VPN sind auf der [[https://www.uni-potsdam.de/de/zim/angebote-loesungen/vpn | Website des ZIM]] zu finden. |
| </WRAP> | </WRAP> |
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| ==== Linux / Unix ==== | ==== Linux / Unix ==== |
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| Da die Rechner der Astrophysik alle mit Linux betrieben werden, ist es besonders einfach sich von einem anderen Rechner mit dem gleichen Betriebssystem einzuloggen. In diesem Fall kann in der Regel ohne weitere Vorbereitung via einfachem [[https://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Shell | SSH]]-Login auf dem Praktikumsrechner die komplette Auswertung aus der Ferne erfolgen. Das gilt sogar für graphische Ausgaben bzw. Fenster, wobei dies von der Verbindungsgeschwindigkeit abhängt. Im Computerpool stellt dies kein Problem da, beim Heimrechner hängt dies aber entscheidend von der Internetanbindung ab. | Da die Rechner der Astrophysik unter Linux betrieben werden, ist es besonders einfach, sich von einem anderen Linux/Unix-System einzuloggen. In der Regel kann ohne weitere Vorbereitung per einfachem [[https://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Shell | SSH]]-Login auf dem Praktikumsrechner die komplette Auswertung aus der Ferne erfolgen. |
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| | Auch grafische Ausgaben (z. B. FITS-Viewer oder Editoren) sind möglich, wobei die Performance von der Verbindungsgeschwindigkeit abhängt. Im Computerpool stellt dies kein Problem dar, beim Heimrechner hängt dies jedoch stark von der Internetverbindung ab. |
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| Der Login erfolgt in einer Konsole mit folgendem Kommando: | Der Login erfolgt in einer Konsole mit folgendem Kommando: |
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| ssh -X alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de | ssh -Y alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de |
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| | **alpha** steht hier als Beispiel und muss durch den entsprechenden Gruppennamen ersetzt werden. Dabei wird auch das Passwort abgefragt. Der Parameter **-Y** (großes Y) stellt sicher, dass auch grafische Ausgaben übertragen werden. |
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| **alpha** steht hier als Beispiel und muss durch den entsprechenden Gruppennamen ersetzt werden. Hierbei wird natürlich auch das Passwort abgefragt. Der Parameter **-X** (großes X) stellt sicher, dass auch graphische Ausgaben übertragen werden. | === Xpra === |
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| === Alternative: Xpra === | Alternativ kann sich auch über [[https://www.xpra.org/|Xpra]] eingeloggt werden. Dieses nutzt ebenfalls //SSH//, ermöglicht aber insbesondere bei schlechterer Internetverbindung eine stabilere Arbeit mit grafischen Anwendungen. |
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| Alternativ kann sich auch über [[https://www.xpra.org/|Xpra]] eingeloggt werden, welches ebenfalls über //SSH// kommuniziert, es aber auch erlaubt bei schlechterer Internetverbindung mit graphischen Ausgaben zu arbeiten. //Xpra// muss in der Regel erst einmal aus den Paketquellen installiert werden. Ist dies erfolgt, kann über | In der Regel muss //Xpra// zunächst über die Paketquellen installiert werden. Danach kann mit folgendem Befehl eine Verbindung aufgebaut werden: |
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| xpra seamless ssh:alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de --start=konsole | xpra seamless ssh:alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de --start=konsole |
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| eine Verbindung zum Auswerterechner aufgebaut werden. Das Kommando unterscheidet sich nicht sonderlich von dem oben, nur das hier der Anfang und das Ende leicht unterschiedlich ist. **alpha** ist auch hier durch den Gruppennamen zu ersetzen. Wurde die Verbindung erfolgreich hergestellt, erscheint in der Regel ein //Xpra//-Symbol bzw. Menü auf dem Desktop (unter Ubuntu findet man es oben rechts in der Leiste neben der Netzwerk/Lautstärke/Akku-Anzeige). Über dieses Menü kann sowohl //Xpra// konfiguriert werden als auch, über den Menüpunkt ''Start'', Programme direkt auf dem Praktikumsrechner gestartet werden. //Xpra// hat noch den weiteren schönen Vorteil, dass die Fenster sich nahtlos ins lokale System einbinden. | Der Befehl unterscheidet sich nur geringfügig vom SSH-Login. Auch hier ist **alpha** durch den Gruppennamen zu ersetzen. |
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| Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, in dem man ''xpra detach'' in einem Terminal eintippt, sich von der //Xpra//-Session zu trennen ohne diese zu beenden. Dies erlaubt es einem die Session an einer beliebigen Stelle zu unterbrechen und später fortzusetzen. Hierfür ist dann nur der folgende Konsolenbefehl nötig: | Nach erfolgreicher Verbindung erscheint in der Regel ein //Xpra//-Symbol bzw. Menü auf dem Desktop (unter Ubuntu oben rechts in der Leiste neben Netzwerk/Lautstärke/Akku). Über dieses Menü kann //Xpra// konfiguriert sowie Programme direkt auf dem Praktikumsrechner gestartet werden. Die Fenster integrieren sich dabei nahtlos in das lokale System. |
| | |
| | Zusätzlich bietet //Xpra// die Möglichkeit, Sitzungen zu unterbrechen, ohne sie zu beenden: |
| | |
| | xpra detach |
| | |
| | Die Sitzung kann später wieder aufgenommen werden mit: |
| |
| xpra attach ssh:alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de | xpra attach ssh:alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de |
| |
| Beendet wird die //Xpra//-Session mittels: | Beendet wird die Sitzung mit: |
| |
| xpra exit | xpra exit |
| |
| ==== Windows ==== | ==== Windows ==== |
| Während unter Linux graphische Ausgaben kein Problem darstellen, nutzt Windows zur Darstellung seiner Fenster nicht das X-Window-System, sondern ein hauseigenes. Aus diesem Grund können Fenster, die von einem Linux/Unix-Computer gesendet werden nicht ohne weiteres dargestellt werden. Um dies zu beseitigen, muss zusätzlich ein X-Window-Server installiert sein. Natürlich gibt es dafür diverse Angebote. Wir empfehlen als schlanke und kostenfrei Lösung wie die folgenden Programme: | |
| | Da Windows kein X-Window-System verwendet, können grafische Ausgaben eines Linux-Rechners nicht direkt dargestellt werden. Daher ist die Installation eines X-Servers (X11-Servers) erforderlich. |
| | |
| | Geeignete Programme sind: |
| |
| === MobaXterm === | === MobaXterm === |
| MobaXterm ist ein SSH client, welcher ein eingebauten X11 Server bietet. | |
| | MobaXterm ist ein SSH-Client mit integriertem X11-Server. |
| * [[http://mobaxterm.mobatek.net/|MobaXterm]] | * [[http://mobaxterm.mobatek.net/|MobaXterm]] |
| |
| Um die Stabilität der Verbindung zu erhöhen hat es sich bewährt die Option "SSH keepalive" zu aktivieren und dann MobaXterm neu zu starten. | Zur Verbesserung der Verbindungsstabilität empfiehlt es sich, die Option **SSH keepalive** zu aktivieren und das Programm anschließend neu zu starten. |
| |
| /* | |
| **Config-File für [[http://mobaxterm.mobatek.net/|MobaXterm]]:** Für MobaXterm kann [[http://tucana.astro.physik.uni-potsdam.de/~mpietsch/Praktikumsrechner-a12.moba|diese Konfigurationsdatei]] genutzt werden. Lediglich das Passwort muss noch eingeben werden. Dafür MobaXterm starten, Rechtsklick in //Sessions// (links) -> //Import sessions from file//, Config-File öffnen und im erscheinend Fenster ''Ja'' wählen. | |
| */ | |
| |
| === PuTTY and Xming === | === PuTTY and Xming === |
| |
| **Benötigte Programme** | **Benötigte Programme** |
| | |
| * [[http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/|PuTTY]] als SSH-Client | * [[http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/|PuTTY]] als SSH-Client |
| * [[http://www.straightrunning.com/XmingNotes/|Xming]] als X-Window-Server zur Darstellung der Fenster | * [[http://www.straightrunning.com/XmingNotes/|Xming]] als X-Window-Server |
| |
| Xming muss installiert sein und sollte optimalerweise einfach bei Systemstart mitgestartet werden. PuTTY ist ein direkt ausführbares Programm und benötigt lediglich eine kurze Konfiguration: | Xming sollte installiert und idealerweise automatisch beim Systemstart gestartet werden. PuTTY benötigt lediglich eine kurze Konfiguration: |
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| * im Menüpunkt //Session// im Feld //Hostname// ist ''columba.astro.physik.uni-potsdam.de'' einzutragen | * Im Menüpunkt //Session// im Feld //Hostname// ''columba.astro.physik.uni-potsdam.de'' eintragen |
| * für eine Fensterausgabe muss unter //Connection// -> //SSH// -> //X11// noch ''Enable X11 Forwarding'' aktiviert werden | * Unter //Connection// → //SSH// → //X11// die Option ''Enable X11 Forwarding'' aktivieren |
| * sollte es zu Problemen mit der Fensterdarstellung geben muss man ''localhost:0'' unter //Connection// -> //SSH// -> //X11// in das Textfeld //X display location// eingeben | * Bei Darstellungsproblemen ''localhost:0'' im Feld //X display location// eintragen |
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| ==== Betriebssystemunabhängig ==== | ==== Betriebssystemunabhängig ==== |
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| === X2G0 === | === X2Go === |
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| Neben den oben genannten Möglichkeiten ist auf dem Praktikumsrechner **columba** auch ein //X2Go//-Server installiert, der es erlaubt remote effizient mit grafischen Programmen zu arbeiten. Der //X2Go//-Client ist für alle gängigen Betriebssysteme (Windows, Linux und MacOS) verfügbar. | Neben den oben genannten Möglichkeiten ist auf dem Praktikumsrechner **columba** auch ein //X2Go//-Server installiert, der effizientes Arbeiten mit grafischen Anwendungen ermöglicht. Der X2Go-Client ist für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar, darunter Windows, Linux und macOS. |
| |
| {{ :ost:software:x2go_main_window.png?direct&400 |}} | {{ :ost:software:x2go_main_window.png?direct&400 |}} |
| |
| Nachdem man den Client installiert hat kann eine neue Session anlegen indem man auf **Session** und dann auf **New session ...** klickt. In dem sich öffnenden Fenster müssen die Session-Parameter definiert werden. | Nach der Installation des Clients kann über //Session → New session ...// eine neue Sitzung angelegt werden. |
| |
| <WRAP group> | <WRAP group> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| {{ :ost:software:x2go_new_session.png |}} | {{ :ost:software:x2go_main_settings.png |}} |
| </WRAP> | </WRAP> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| {{ :ost:software:x2go_main_settings.png |}} | {{ :ost:software:x2go_input-output_settings.png |}} |
| </WRAP> | </WRAP> |
| </WRAP> | </WRAP> |
| |
| <WRAP group> | Folgende Parameter sind zu setzen: |
| <WRAP half column> | |
| Dazu zählen **Session name**, **Host**, **Login** und der **Session type**. Der **Session name** kann frei gewählt werden und dient nur zur Unterscheidung verschiedener Sessions. Als **Host** muss ''columba.astro.physik.uni-potsdam.de'' eingetragen werden. Als **Login** wiederum muss der jeweilige Benutzername wie z.B. alpha angegeben werden. | |
| |
| Im Anschluss wechseln Sie am besten zum ''Input/Output-Tab''. Dort aktivieren Sie **Fullscreen** und deaktivieren die Option **Set display DPI**. So wird die Verbindung im Fullscreen aufgebaut, ohne dass sie verpixelt wird. Allerdings kann dies die Verbindungsgeschwindigkeit beeinträchtigen. | * **Session name**: frei wählbar |
| | * **Host**: ''columba.astro.physik.uni-potsdam.de'' |
| | * **Login**: z. B. ''alpha'' |
| |
| Nachdem man auf ''OK'' geklickt hat, kann man die Verbindung zu **columba** durch einen Doppelklick auf den entsprechenden Sessioneintrag im Hauptfenster von //X2Go// starten. Es wird dann nur noch das Passwort für den jeweiligen Account abgefragt, bevor die Verbindung etabliert wird. Das sich öffnende Fester zeigt den Desktop, auf dem gearbeitet werden kann als wenn man direkt vor Ort an dem Rechner sitzen würde. | Im Tab ''Input/Output'': |
| | |
| | * **Fullscreen** aktivieren |
| | * **Set display DPI** deaktivieren |
| | |
| | Nach Klick auf ''OK'' kann die Verbindung durch Doppelklick gestartet werden. Anschließend wird noch der noch das Passwort abgefragt: |
| |
| {{ :ost:software:x2go_4.png |}} | {{ :ost:software:x2go_4.png |}} |
| |
| </WRAP> | |
| <WRAP half column> | |
| {{ :ost:software:x2go_input-output_settings.png |}} | |
| </WRAP> | |
| </WRAP> | |
| |
| <fc #ff0000>Achtung Wayland-Benutzer:</fc> Unter Wayland kann es sein, dass der aktuelle Client nicht richtig funktioniert und bei der Einwahl einfach abstürzt, in diesem Fall kann es helfen, den Client von der Kommandozeile mit | <fc #ff0000>Achtung Wayland-Benutzer:</fc> |
| | Falls der Client abstürzt, kann er über die Konsole gestartet werden: |
| |
| env QT_QPA_PLATFORM=xcb x2goclient | env QT_QPA_PLATFORM=xcb x2goclient |
| |
| zu starten. | |
| |
| | === Remote Desktop Protocol === |
| === Einloggen mittels Remote Desktop Protocol === | |
| |
| <WRAP center round important 60%> | <WRAP center round important 60%> |
| Dies Verfahren befindet sich noch im Beta-Stadium. | Dieses Verfahren befindet sich im Beta-Stadium. |
| </WRAP> | </WRAP> |
| |
| <WRAP center round alert 60%> | <WRAP center round alert 60%> |
| Dies Verfahren funktioniert gerade leider nicht. | Dieses Verfahren funktioniert derzeit nicht zuverlässig. |
| </WRAP> | </WRAP> |
| |
| | Zusätzlich zu den oben genannten Methoden ist eine Anmeldung bei columba über das Remote Desktop Protocol (RDP) möglich. Dieses von Microsoft entwickelte Protokoll ist sehr effizient und ermöglicht die Anzeige des gesamten Desktops, ohne dass nennenswerte Geschwindigkeitsverluste entstehen. Da es eine kostenlose Linux-Implementierung gibt, können wir diese auch mit columba nutzen. Da RDP jedoch nicht als besonders sicher gilt, müssen Sie zunächst einen SSH-Tunnel zu columba einrichten und erst dann eine Verbindung zum RDP-Server herstellen. |
| |
| Neben den oben beschriebenen Methoden kann man sich auf columba auch über das RDP-Protokoll einloggen. Das von Microsoft entwickelte Protokoll ist sehr performant und bietet die Möglichkeit den gesamten Desktop, ohne große Geschwindigkeitseinbußen darzustellen. Für Linux gibt es eine freie Implementierung, sodass wir dies auch mit columba nutzen können. Da RDP allerdings als nicht das sicherste Verfahren gilt, muss man zuerst einen SSH-Tunnel zu columba aufbauen, bevor man sich mit dem RDP-Server verbinden kann. | ** Linux ** |
| |
| Unter Linux kann hierfür [[https://remmina.org/ | Remmina]] verwendet werden, welches man in den allermeisten Distribution über die Paketquellen installieren kann, falls es nicht bereits ohnehin mit der Distribution ausgeliefert wird. | |
| <WRAP group> | <WRAP group> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| **Konfigurationsanleitung Linux:** | Unter Linux kann wiederum [[https://remmina.org/ | Remmina]] verwendet werden: |
| | |
| | * Programm starten und neue Verbindung anlegen |
| | * Name für die Konfiguration eingeben |
| | * Server: ''127.0.0.1:3389'' |
| | * Benutzername und Passwort eingeben |
| | * Option ''Use client resolution'' aktivieren |
| | |
| | Im Reiter ''SSH Tunnel'': |
| | |
| | * ''Enable SSH Tunnel'' aktivieren |
| | * ''Custom'' aktivieren |
| | * Server: ''columba.astro.physik.uni-potsdam.de'' |
| | * Benutzername und Passwort eintragen |
| | |
| | Verbindung mit ''Save and Connect'' starten. |
| | |
| | Wenn man mit der Verbindungsgeschwindigkeit zufrieden ist, kann man in den Einstellungen unter dem Reiter ''Advanced'' die Qualität der Verbindung erhöhen. |
| |
| * Nach dem Remmina gestartet wurde klickt man oben links auf das Symbol mit dem Plus | |
| * Daraufhin öffnet sich der Konfigurationsdialog | |
| * Hier fügt man folgendes ein bzw. aktiviert entsprechende Option: | |
| - Name für die Konfiguration | |
| - Serveradresse: 127.0.0.1:3389 | |
| - Benutzername | |
| - Passwort | |
| - ''Use client resolution'' | |
| * Danach klickt man auf ''SSH Tunnel'' und fügt man die folgende Konfiguration hinzu bzw. aktiviert entsprechende Option: | |
| - ''Enable SSH Tunnel'' | |
| - ''Custom'' | |
| - Serveradresse: columba.astro.physik.uni-potsdam.de | |
| - Benutzername | |
| - Passwort | |
| * Anschließend schließt man die Konfiguration mit einem Klick auf ''Save and Connect'' ab | |
| * Remmina wird anschließend die Verbindung zu columba aufbauen | |
| * Ist man mit der Verbindungsgeschwindigkeit zufrieden, kann man noch unter dem Reiter ''Advanced'', die Qualität der Verbindung heraufsetzen | |
| * Nach dem Abspeichern der Konfiguration wird man diese unter dem eingegebenen Namen auch in der Liste finden, die Remmina darstellt wenn man das Program startet. Durch einen Doppelklick auf den Eintrag kann von nun an die Verbindung zu columba einfach hergestellt werden. | |
| </WRAP> | </WRAP> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| </WRAP> | </WRAP> |
| </WRAP> | </WRAP> |
| | |
| <WRAP group> | <WRAP group> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| </WRAP> | </WRAP> |
| </WRAP> | </WRAP> |
| | |
| | ** Windows 11** |
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| <WRAP group> | <WRAP group> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| **Konfigurationsanleitung Windows 11:** | Zunächst muss ein SSH-Tunnel per PowerShell erstellt werden, da der RDP-Client von Windows dies nicht unterstützt: |
| * Unter Windows muss zuerst der SSH-Tunnel eingerichtet werden, bevor der RDP-Client von Windows benutzt werden kann, da dieser diese Funktion nicht selbst bereitstellen kann | |
| * Hierzu muss zuerst ein PowerShell-Fenser geöffnet werden | ssh -L 3399:127.0.0.1:3389 alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de |
| * In diesem gibt man dann den Befehl ''ssh -L 3399:127.0.0.1:3389 alpha@columba.astro.physik.uni-potsdam.de'' ein. ''alpha'' ist hoer durch den jeweiligen Gruppennamen zu ersetzen. | |
| | |
| [{{ost:software:power_shell_ssh-tunnel.jpg| PowerShell mit SSH-Tunnel-Kommando }}] | [{{ost:software:power_shell_ssh-tunnel.jpg| PowerShell mit SSH-Tunnel-Kommando }}] |
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| * Anschließend kann der RDP-Client gestartet werden und folgende Konfiguration eingegeben bzw. die entsprechende Option aktiviert werden: | Danach kann per RDP-Client die Verbindung hergestellt werden. Zu setzen sind: |
| - Computer: ''localhost:3399'' | |
| - Benutzername | * Computer: ''localhost:3399'' |
| - ''Allow me to save credentials'' (optional) | * Benutzername: z.B. ''alpha'' |
| * Unter Umständen muss hierfür vorher noch auf ''Show Options'' geklickt werden | * ''Allow me to save credentials'' (optional, unter Umständen muss hierfür vorher noch auf ''Show Options'' geklickt werden) |
| * Durch einen klick auf ''Connect'' wird die Verbindung aufgebaut. Es folgt anschließend noch die Passwortabfrage. | |
| | Durch einen klick auf ''Connect'' wird die Verbindung aufgebaut. Es folgt anschließend noch die Passwortabfrage. |
| | |
| </WRAP> | </WRAP> |
| <WRAP half column> | <WRAP half column> |
| |
| ===== Externes Einloggen über den Physik-Pool ===== | ===== Externes Einloggen über den Physik-Pool ===== |
| Über den Physik-Pool (Raum 2.28.1.101) kann sich ebenfalls über ssh eingeloggt werden. Dafür der Anleitung für [[de:praktikum:zugang#linux_unix|Linux]] folgen. Eine hohe Datenrate ermöglicht dabei ein effektives Arbeiten und es ist keine Voranmeldung notwendig. Einen Account für den Physik-Pool kann bei Herrn H. Todt erstellt werden (Raum 2.28.2.004). | |
| |
| | Über den Physik-Pool (Raum 2.28.1.101) kann ebenfalls per SSH auf den Praktikumsrechner zugegriffen werden. Die hohe Datenrate von dort aus ermöglicht effizientes Arbeiten ohne Voranmeldung. |
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| ===== Direktes Arbeiten am Datenreduktionsrechner ===== | Ein Account kann bei Herrn H. Todt (Raum 2.28.2.004) beantragt werden. |
| Der Praktikumsrechner ist für die Datenauswertung im Praktikum gedacht. Es können Zeiten für den Praktikumsrechner (Raum 2.009) im Institutsgebäude gebucht werden. Bitte per Email vormerken lassen. | |
| |
| /* | |
| Bereits angemeldet sind: {{page>deng:praktikum:a12:reservation&noeditbutton}} | |
| [[https://polaris.astro.physik.uni-potsdam.de/wiki/doku.php?id=praktikum:a12&do=edit|edit]] | |
| */ | |
| |
| ===== Linux Sheet Paper ===== | ===== Direktes Arbeiten am Datenreduktionsrechner ===== |
| Die absoluten Basic Commands für die Linux Konsole sind [[http://www.cheat-sheets.org/saved-copy/fwunixref.pdf|hier]] zu finden. Das [[http://cli.learncodethehardway.org/bash_cheat_sheet.pdf|Bash Cheat Sheet]] geht etwas weiter. | |
| |
| | Der Praktikumsrechner (//columba//) steht für die Datenauswertung vor Ort (Raum 2.28.2.009) zur Verfügung und kann per E-Mail gebucht werden. |
| |
| ===== Zugriff auf die Daten per SFTP ===== | |
| |
| Unabhängig vom konkreten Betriebssystem ist zum reinen Datenaustausch auch das Einloggen via SFTP (SSH File Transfer Protocol) möglich. Dazu wird ein SFTP-Programm benötigt. Diese gibt es für praktisch jedes Betriebssystem, sowohl konsolenbasiert als auch mit graphischer Oberfläche. Wer an eine graphische Oberfläche gewöhnt ist, kann z.B. [[http://winscp.net/eng/docs/lang:de|WinSCP]] als kostenlosen SFTP-Client nutzen. | ===== Zugriff auf Daten per SFTP ===== |
| |
| Die Zugangsdaten für den SFTP-Client sind im Grunde identisch mit denen des SSH-Zugangs: | Unabhängig vom Betriebssystem ist zum reinen Datenaustausch auch eine Anmeldung via SFTP (SSH File Transfer Protocol) möglich. Dazu wird ein SFTP-Programm benötigt. Diese gibt es für praktisch jedes Betriebssystem, sowohl konsolenbasiert als auch mit grafischer Oberfläche. Wer an eine grafische Oberfläche gewöhnt ist, kann beispielsweise [[http://winscp.net/eng/docs/lang:de|WinSCP]] als kostenlosen SFTP-Client nutzen. |
| | |
| | Die Zugangsdaten für den SFTP-Client sind identisch mit denen des SSH-Zugangs: |
| |
| Server: columba.astro.physik.uni-potsdam.de | Server: columba.astro.physik.uni-potsdam.de |
| Passwort: wie bekannt | Passwort: wie bekannt |
| |
| **alpha** steht hier als Beispiel und muss durch den entsprechenden Gruppennamen ersetzt werden. | Auch hier steht **alpha** nur als Beispiel und muss durch den entsprechenden Gruppennamen ersetzt werden. |
| |
| **Achtung:** Anders als der SSH-Zugang dient, wie erwähnt, SFTP nur zum Dateiaustausch. Eine Ausführung von Programmen auf den Astrorechnern ist über diese Schnittstelle nicht möglich. | **Hinweis:** SFTP dient ausschließlich dem Dateitransfer. Eine Programmausführung ist darüber nicht möglich. |
| |
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| /* | ===== Linux Cheat Sheets ===== |
| ====== Virtueller Praktikumsrechner ====== | |
| Es existiert ein virtueller Praktikumsrechner, siehe [[de:software:howto_virtualbox_ubuntu|hier]]. | |
| */ | |
| |
| /* | * [[http://www.cheat-sheets.org/saved-copy/fwunixref.pdf|Grundlegende Befehle]] |
| ==== FTP ==== | |
| |
| Unabhängig vom konkreten Betriebssystem ist zum reinen Datenaustausch auch das Einloggen via FTP möglich. Dazu wird ein FTP-Programm benötigt. Diese gibt es für praktisch jedes Betriebssystem und sowohl konsolenbasiert als auch mit graphischer Oberfläche. (Wer an eine graphische Oberfläche gewöhnt ist, kann z.B. [[http://filezilla-project.org/|FileZilla]] als kostenlosen FTP-Client nutzen.) | [[de:praktikum:index|Übersicht: Praktikum]] |
| |
| Die Zugangsdaten sind für den FTP-Client leicht verändert: | |
| |
| Server: ''**ftp**.astro.physik.uni-potsdam.de'' | |
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| Benutzer: prakt | |
| |
| Passwort: //wie bekannt// | |
| |
| **Achtung:** Anders als die obigen Methoden dient wie erwähnt FTP nur zum Dateiaustausch. Ein Ausführung von Programmen (aus der Ferne) auf den Astrorechnern ist über diese Schnittstelle nicht möglich. | |
| */ | |
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| [[de:praktikum:index|Übersicht: Praktikum]] | |